Duschrinnen 2026: 4 Trends, die Installateure kennen müssen
Als Installateur ist Ihnen wahrscheinlich schon aufgefallen: Die Anforderungen der Kunden an den Duschbereich haben sich gewandelt. Vor fünf Jahren mussten Sie nur fragen, wo die Dusche hinkommt. Heute müssen Sie sich um Bodenausgleich, Ablaufleistung und die Frage kümmern, ob die Abdeckung bündig mit dem Fliesenspiegel abschließt. Die Kunden haben vielleicht nicht die Fachbegriffe parat – aber sie sehen, ob die Arbeit sauber ausgeführt ist. Die folgenden vier Trends sind Veränderungen, denen Sie 2026 auf der Baustelle immer wieder begegnen werden.
Trend 1: Barrierefreiheit wird vom "Sonderwunsch" zum Standard
Branchendaten zeigen: In der DACH-Region entwickelt sich die bodengleiche Dusche vom Sonderfall zur Regel bei Sanierungen. Geberit führt Walk-in- und bodenebene Duschen auf seinen Trendseiten als gängige Raumkonzepte moderner Bäder – barrierefrei, leicht zu reinigen, minimalistisch. Laut der europäischen Sanitär-Marktanalyse von BRG wachsen Walk-in- und platzsparende Duschlayouts weiter, während das Badewannensegment strukturell an Bedeutung verliert. ZVSHK und VDS verweisen auf eine KfW-Studie: Bis 2035 fehlen in Deutschland über 2 Millionen barrierearme oder barrierefreie Wohnungen, rund 7 Millionen Bäder sind für die häusliche Pflege ungeeignet.


Als Installateur haben Sie in diesem Jahr mehr Aufträge für bodengleiche Duschen als im Vorjahr – und dieser Trend wird anhalten.
Die Realität auf der Baustelle sieht jedoch oft anders aus: Bei der Altbausanierung sind unebene Böden die Regel – Holzbalkendecken, alte Estrichschichten mit unterschiedlicher Stärke, bestehende Abdichtungen, die nicht angetastet werden dürfen. Ein Ablauf mit starrer Einbauhöhe lässt in solchen Situationen keinen Spielraum. Weicht die Bodenhöhe um wenige Millimeter ab, muss nachgearbeitet werden – und das kostet pro Badezimmer schnell zwei bis drei Stunden.
BXG-Lösung: Duschrinnen mit höhenverstellbaren Stützfüßen, Einstellbereich [65–80 mm]. Rahmen fixieren, nach dem Verfliesen die Abdeckung auf die Fertigbodenhöhe einstellen.

Trend 2: Regenbrausen werden zum Standard – die Entwässerung muss mithalten
In vielen Projekten werden heute 200 mm oder sogar 300 mm große Kopfbrausen verbaut, oft kombiniert mit gleichzeitig laufendem Handbrause-Betrieb. Der tatsächliche Ausfluss liegt dann schnell über 30 L/min.
Reicht die Ablaufleistung der Rinne nicht aus, läuft Wasser über den Duschbereich hinaus. Der Kunde wird das Problem nicht auf die Brause schieben – er wird denken, die Rinne wurde falsch gewählt. Im Nachgang müssen Sie dann vor Ort nachbessern.
BXG-Lösung: Duschrinnen mit 45 L/min Ablaufleistung. Kopf- und Handbrause gleichzeitig sind kein Problem. DN40 oder DN50 wählbar – beim Einbau den Anschluss prüfen, sonst nichts weiter beachten.

Trend 3: Großformatige Fliesen – die Rinne soll "unsichtbar" sein
Formate sind bei Sanierungen inzwischen weit verbreitet. Die Kunden erwarten einen durchgehenden Bodenbelag, ohne sichtbare Unterbrechung durch eine Rinnenöffnung. Ein punktueller, runder Bodenablauf mit Großformaten erfordert große Ausschnitte und wirkt visuell störend.
Bei der Tile-in-Lösung (Abdeckung mit derselben Fliese) verschmilzt die Rinne mit dem Bodenbelag. Aber: Zwischen Fertigbodenhöhe und Rahmenprofil entstehen unvermeidliche Toleranzen. Ist das Rahmenprofil nicht verstellbar, steht die Abdeckung 1–2 mm über oder liegt darunter – dann bleibt nur der Rückbau.
BXG-Lösung: Das Tile-in-Rahmenprofil lässt sich in der Höhe feinjustieren. Rahmen fixieren, nach dem Verfliesen die Abdeckung auf die Fertigbodenhöhe einstellen – für einen bündigen Abschluss. Unser Produkt erreicht bereits das Rahmensystem-Niveau gängiger Premium-Marken.

Trend 4: Bei Sanierungen gibt es keine Standardantwort
Laut der ZVSHK-Frühjahrsumfrage 2026 erwirtschaften SHK-Handwerksbetriebe in Deutschland über 83 % ihres Umsatzes im Bestand. Auch in Österreich und der Schweiz dominieren Altbausanierungen. Die Bedingungen vor Ort sind sehr unterschiedlich: alte Gussrohre, Holzbalkendecken, unebene Estrichschichten – das ist Alltag.
Ein Ablauf mit festen Parametern lässt sich unter solchen Bedingungen kaum universell einsetzen. Geschosshöhe, Untergrund und Rohranschluss variieren von Projekt zu Projekt. Vor Ort muss dann nachgearbeitet werden – schneiden, ausgleichen, nachbessern. Die Zeit geht dafür drauf.
BXG-Lösung: Unsere Duschrinnen mit höhenverstellbarem Stützfußsystem lassen sich in verschiedenen Einbausituationen schnell positionieren. Es ist nicht nötig, für jeden Projekttyp separate Varianten vorzuhalten – das Produktprogramm bleibt schlank, Lagerhaltung und Angebotserstellung werden einfacher
Fazit
2026 ist die bodengleiche Dusche kein „Trend“ mehr – sie ist Teil Ihres täglichen Geschäfts. Der Unterschied liegt nicht darin, ob Sie solche Projekte annehmen, sondern mit welchem System Sie arbeiten:
- Tile-in-Abdeckung:Kunde zufrieden, keine Nacharbeit beim Verfliesen
- 45 L/min Ablaufleistung:Regenbrausen kein Problem, keine Überflutung
- Höhenverstellung:Altbau und Neubau mit einem Modell
Diese drei Funktionen zusammen lösen ein und dasselbe Problem: Die Rinne vor Ort einstellen zu können, Wartungsteile demontieren zu können und ausreichende Ablaufleistung zu haben – damit Sie nicht wegen Einbau- oder Auswahlfehlern immer wieder auf die Baustelle zurückkehren müssen.
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